Angehende Tischler fertigen ihr „kleines Gesellenstück“

Auszubildende Tischler im zweiten Ausbildungsjahr der Tischlerinnung Lübbecke fertigten am Berufskolleg Lübbecke ein „kleines Gesellenstück“ unter dem Motto „Zukunft braucht Herkunft“ in Projektform an. Innerhalb dieses Projektes planten und produzierten die Schüler unterschiedliche, spannende kleine Möbelstücke, die sich in der Dimension an einem Nachtschrank orientieren.

Das Projekt bildete den Abschluss der Themen Möbelbau und Oberflächentechnik, die durch die Auszubildenden so handlungsorientiert umgesetzt und vertieft werden konnten. Neben der Vertiefung diente das Projekt auch als Vorlauf für die im kommenden Jahr anstehende Gesellenprüfung, bei der das Gesellenstück einen entscheidenden Anteil hat. „Gleichzeitig fanden wir die Möglich gut, unsere eigenen Ideen und Pläne umzusetzen und ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die abschließende Gesellenprüfung ablaufen wird,“ meinte Jonas Bitter.

Der Verlauf des Projekts „kleines Gesellenstück“ lehnte sich daher auch direkt an die Abläufe des Gesellenstückbaues während der Abschlussprüfung an. Die Schüler hatten zunächst Entwürfe vorzulegen, die im Plenum diskutiert wurden. Dabei zeigte sich, dass diese durchaus anspruchsvoll und kreativ konzipiert waren. Im Anschluss mussten die Fertigungsunterlagen, bestehend aus Konstruktionszeichnung, Materialliste und Arbeitsablaufplan, erstellt werden, um danach in die Fertigung zu gehen.

Die Materialien wurden freundlicherweise durch die Ausbildungsbetriebe zur Verfügung gestellt und auch der Zuschnitt und die Vorbereitung fanden in den Ausbildungsbetrieben statt. Der abschließende Bau der Stücke wurde dann gemeinsam in der Holzwerkstatt der Schule durchgeführt.

Den gebührenden Abschluss fand das Projekt mit der Ausstellung der Stücke in der Cafeteria des Berufskollegs Lübbecke, wo die Schüler ihre Stücke einer breiten Öffentlichkeit präsentieren konnten.

Text: Luca Brinkmann und Niklas Kleinert

Drucken

Verleihung der Meisterbriefe in der Hauswirtschaft

31 Meisterinnen der Hauswirtschaft haben in diesem Jahr ihre Prüfung vor der Landwirtschaftskammer NRW erfolgreich abgelegt. Nach drei Jahren berufsbegleitendem Schulbesuch mit großem Lernpensum, vielen Ausarbeitungen und Ausbildungseinheiten sowie einem sechsmonatigen Arbeitsprojekt hatten sie es geschafft: In feierlichem Rahmen wurden nun im Käthe-Kollwitz-Berufskolleg in Hagen die Meisterbriefe durch die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen überreicht.

Vom Berufskolleg Lübbecke war Sabine Beier mit dabei. Hier hat sie die Fachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement besucht. Nun hat sie nicht nur erfolgreich ihre Meisterprüfung abgelegt, sondern als Jahrgangsbeste abgeschlossen.

Fast 100 Gäste folgten der Einladung zu dieser Veranstaltung. Die Feierstunde wird von der Landesarbeitsgemeinschaft Hauswirtschaft in Nordrhein Westfalen e.V. (laghw-NRW) in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen organisiert und an einer Fachschule für Ernährungs- und Versorgungsmanagement in NRW durchgeführt.

Frau Susanne Saerbeck, Referentin für die Berufsbildung in der Hauswirtschaft bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein Westfalen, sprach das Grußwort. Sie stellte den steigenden Bedarf der hauswirtschaftlichen Fachkräfte dar und den damit wachsenden Stellenmarkt für hauswirtschaftliche Fach- und Führungskräfte heraus. Sie appellierte an die neuen Meisterinnen, zukünftig selber Hauswirtschafterinnen und Hauswirtschafter auszubilden sowie ihre erworbenen Kompetenzen in die Prüfungsausschuss-Arbeit mit einzubringen. Auch das „Netzwerken“ sei sehr wichtig und sie empfahl daher, einem der Berufsverbände in der Hauswirtschaft beizutreten.

Frau Ursula Neugebauer, die Vizepräsidentin des Berufsverbandes Hauswirtschaft, nahm den roten Faden von Frau Saerbeck auf. Sie betonte, wie wichtig es sei, dass die hauswirtschaftlichen Fachkräfte sich vernetzten und sich in Verbänden organisierten. In der Politik und in der Wirtschaft werde die Hauswirtschaft zunehmend wahrgenommen und ihre Leistungen auch eingefordert. Jetzt liege es an den hauswirtschaftlichen Fachkräften, die von der Politik im Koalitionsvertrag eingeforderten hauswirtschaftlichen Dienstleistungen qualifiziert zu erbringen. Nach der feierlichen Übergabe der Meisterbriefe wurde Sabine Beier für ihre herausragende Leistung besonders ausgezeichnet. Bei einem Gläschen Sekt und einem Flying-Buffet konnten anschließend Meisterinnen und Gäste den Erfolg feiern.

 


Die beste Meisterin der Hauswirtschaft 2018: Sabine Beier mit Angela Lücke (Berufskolleg Lübbecke – Bildungsgangleiterin)

Meisterinnen der Hauswirtschaft vom Berufskolleg Lübbecke und Gratulanten: (v. l.) Susanne Saerbeck (Landwirtschaftskammer NRW), Annette Lickvers, Sabine Beier, Janine Brüne, Natalie Schellenberg, Melanie Staas, Stephanie Göhlich, Gaby Grote, Marlen Lindner, Angela Lücke (Berufskolleg Lübbecke), Inna Tenner

Drucken

Schnuppertage im Handwerksbildungszentrum in Lübbecke

Das Handwerksbildungszentrum in Lübbecke bietet einen Einblick in ihre Bau-, Zimmerer-, Tischler-, Metall- und Maler-Werkstätten:

Termine:

Dienstag, 8. Mai 2018 von 9.00 – 13.00 Uhr

Mittwoch, 9. Mai 2018 von 9.00 – 13.00 Uhr

Praxisnahe Präsentationen sollen interessierten Jugendlichen zu einem gezielten Einblick in das Maurer-, Stahlbetonbau-, Fliesen-, Platten- und Mosaikleger-,  Zimmerer-, Tischler-, Metall- und Malerhandwerk verhelfen, um ihnen dann die vielfältigen Perspektiven eines Handwerksberufes aufzuzeigen. Sollte sich hieraus der Wunsch nach einem Ausbildungs- bzw. Praktikumsplatz ergeben, werden unsere Meister oder Berufschullehrer gerne eine Bewerbungsempfehlung für in Frage kommende Firmen geben. Vor Ort kann eine Kurzbewerbung ausgefüllt werden.

Weitere Information unter:

Kreishandwerkerschaft Wittekindsland

Tel.: 05741 30187-0

Eine Anmeldung unbedingt erforderlich!

Drucken

Auszubildende besuchen das neue UPS-Paketzentrum in Bielefeld

Auszubildende des Berufes „Fachkraft für Lagerlogistik“ konnten sich in einer Exkursion zum neuen UPS-Paketzentrum in Bielefeld-Sennestadt über die neuesten Entwicklungen informieren.
Das Paketzentrum wurde am 30. November 2017 als Neubau in Betrieb genommen und ist zurzeit eines der modernsten Zentren in Europa.

Im Rahmen einer kleinen Präsentation wurde der Klasse zunächst das Unternehmen UPS vorgestellt, das bereits 1907 gegründet wurde und ein fast unvorstellbares Zustellvolumen von ca. 16,6 Milliarden Paketen jährlich hat.
Die Auszubildenden beschäftigen sich im Rahmen ihrer Ausbildung intensiv mit Kurier-, Express- und Paketdiensten (KEP- Dienste) und hatten so die Möglichkeit Einblick in die Abläufe bei diesem KEP-Dienst zu nehmen.
Die vorgestellte Produktionsanlage besteht aus ca. 3 km Bandanlage mit 550 elektrischen Antrieben und ist komplett automatisiert.

Der Begleiter von UPS, Herr Wagner, ist seit Mitte 2017 unmittelbar nach der Beendigung seiner Weiterbildung als staatlich geprüfter Techniker in das Unternehmen UPS eingetreten. Er hat die Technikerausbildung am Berufskolleg absolviert.

Die Klasse FL19C fühlte sich in der großen Produktionshalle wie in einem Kletterpark!

Bis auf die vierte Ebene ging es 12 m hoch über Industrietreppen nach oben! Die Höhenangst musste bekämpft werden, bevor die Schüler sich in Ruhe umschauen konnten.

 

Blick in die 4. Ebene der Halle mit der Small-Sort-Anlage

Mit der Small-Sort Anlage der obersten Ebene werden kleine Pakete und Dokumentensendungen (ca. DIN A4 Größe) sortiert, die anschließend in große Säcke zum Weitertransport gepackt werden. Die Anlage erkennt auch Dokumentensendungen, die übereinanderliegen.

In den anderen Ebenen konnte man die drei Anlagen zur Bearbeitung der normalen Pakete im Betrieb sehen. Der Singulator vereinzelt dazu die Pakete, damit sie gescannt werden können.

Herr Wagner erklärt die Funktionalität des Singulators

Es wurde erklärt, dass der anschließende Scantunnel in allen Positionen scannen kann. Pakete bewegen sich mit 2,7 m pro Sekunde über das Band, wenn sie vom Sorter kommen.

Das Label wird fotografiert und es wird damit festgelegt, wo das Paket die Bandanlage wieder verlässt. Probleme bereitete hier z. B. der Spiegel, da er durch Papierstaub stark verdreckt und deshalb zwei Mal am Tag gereinigt werden muss.
„Wieviel kostet so eine Kamera?“, erkundigte sich Kevin und hörte, dass eine Kamera so viel wir ein Kleinwagen kosten kann. Es werden außerdem Kameras benötigt, um die Bandanlage zu steuern.

Mathias erkundigte sich, ob die Anlage immer läuft oder ob es viele Probleme gibt. Herr Wagner erläuterte uns, dass bei einem Stillstand der Anlage länger als 15 min der Vorfall als ein Breakdown nach Amerika gemeldet und anschließend intensiv geprüft wird.

Da das Servicecenter in Bielefeld noch als Projekt läuft, wird im Moment viel optimiert. Zurzeit ist die Firma Siemens zur Feinabstimmung der Steuerungs-Anlagen noch jeden Tag vor Ort, um Änderungen vorzunehmen. Die Anlage läuft erst seit Dezember 2017. Probleme bereiten aber auch noch einige Bedienungsabstimmungen. Die Projektphase des Verteilzentrums läuft wahrscheinlich bis Juni 2018.

Die Stoßzeiten in der Anlage sind um 04:45 Uhr (alle 125 Zustellfahrzeuge fahren bepackt zwischen 08:30 und 9 Uhr los) und ab 17:45 Uhr, wenn die Zustellfahrzeuge mit abgeholten Paketen gefüllt wieder zurückkommen.
Kim erkundigte sich, ob UPS viele Leiharbeiter beschäftigt. Daraufhin erfuhren wir, dass bei UPS fast alle Mitarbeiter fest angestellt sind. Die Bezahlung bei UPS ist im Logistikbereich überdurchschnittlich und man hat viele Aufstiegsmöglichkeiten. Herr Wagner erzählte, dass ein Mitarbeiter gerade sein 40-jähriges Firmenjubiläum bei UPS gefeiert hat.

Die Philosophie von UPS ist, wenig zu leihen oder mieten, da das Unternehmen langfristig plant und dann Kaufen die bessere Option ist. Eigene Gebäude, eigene Grundstücke, eigene Fahrzeuge und eigene Mitarbeiter sind dem Unternehmen wichtig, um den eigenen hohen Qualitätsstandard sicherzustellen.

In der Anlage gibt es wenig Staplerverkehr, da das Be- und Entladen der Container mit ausfahrbaren Transportbändern erfolgt, die in die Fahrzeuge ragen. So ist eine schnelle Be- und Entladung möglich.

Das UPS-Verteilzentrum hat auf die Klasse einen sehr positiven Eindruck gemacht und war für alle Beteiligten eine gelungene Erfahrung. Die Schüler haben sehr viel Technik gesehen und Tobias fasste für alle zusammen: „Der Technik gehört die Zukunft und wir müssen uns in unserem Beruf darauf einstellen.“

Drucken

31 Schüler*innen des Berufskollegs Lübbecke legen erfolgreich Sprachzertifikate ab

 

Die Schulleitung des Berufskollegs hatte geladen und die erfolgreichen Absolventen der Sprachprüfungen kamen gerne. Die Übergabe der Sprachzertifikate erfolgte dieses Mal in einem sehr feierlichen Rahmen in dem schuleigenen Bistro „Essbar“, denn bei der großen Zahl an zu Ehrenden reichte ein Klassenraum bei weitem nicht mehr aus.

Steffen Walter, stellvertretender Schulleiter des Berufskollegs Lübbecke, übermittelte daher auch sehr gerne die Glückwünsche der Schulleitung und des Kollegiums an die erfolgreichen Schüler der Beruflichen Gymnasien und an die Auszubildenden verschiedener kaufmännischer Berufe. Er berichtete von dem kürzlich stattgefundenen Besuch einer Messe, bei der er ohne Englischkenntnisse nicht mit den Anbietern hätte kommunizieren können. „Mir ist hierbei wieder bewusst geworden, wie wichtig Sprachkenntnisse in der heutigen Arbeitswelt sind. Daher haben Sie mit dem Ablegen der Sprachzertifikate alles richtig gemacht“, konstatierte der stellvertretende Schulleiter.

Dem stimmten die geehrten Abiturienten des Beruflichen Gymnasiums für Wirtschaft und Verwaltung bzw. Gesundheit und Soziales sowie die kaufmännischen Auszubildenden zu, denn sie wissen, dass Sprache der Schlüssel zur Kommunikation ist und gute Fremdsprachenkenntnisse unerlässlich sind, um in einem globalen Zusammenhang zu agieren. Die Beherrschung einer oder mehrerer Fremdsprachen ist eine entscheidende Qualifikation im Beruf.

Darum bietet das Berufskolleg Lübbecke seinen Schülern eine Vielzahl von Möglichkeiten zum Erwerb von Fremdsprachenkenntnissen, die sie sich dann auch noch mit international anerkannten Zertifikaten bescheinigen lassen können. Diese zertifizierten Fremdsprachenkenntnisse sind für die berufliche Zukunft der Schülerinnen und Schüler des Berufskollegs Lübbecke von großem Nutzen, denn sie bieten im Wettbewerb um attraktive Ausbildungsstellen ein eindeutiges Plus. Zudem werden die Sprachzertifikate häufig als Zugangsvoraussetzung für ein sprachwissenschaftliches Studium erwartet.

Neben den Glückwünschen der Schulleitung und der betreuenden Lehrkräfte konnten sich die erfolgreichen Absolventen noch über ein Präsent freuen, mit dem das Berufskolleg Lübbecke die erbrachten Leistungen würdigte.

Folgende Schüler und Auszubildende haben die aufgeführten Zertifikate in der Sprache Englisch erworben:

 

LCCI (Sprachzertifikat der größten IHK Großbritanniens) Melissa Unrau
Marek Gerke
Sabine Hübert
Jan Krüger
Miriam Rose
Jan-André Meier
Bülent Bulut
Dominic-Mossen Iqbal
Schüler des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Wirtschaft und Verwaltung
Cambridge First for Schools Yanik Kassebaum
Diana Kran
Steffi Zoi   
Schüler des Beruflichen Gymnasiums, Schwerpunkt Gesundheit und Soziales
IHK Zusatzqualifikation Fremdsprachen(Englisch) Fabiana Nedderhoff (Gauselmann)
Rebbekka Reimer
(Gauselmann)
Rebecca Steiner
(Wepatronic)
Daniel Tramer
(Gauselmann)
Industriekaufleute
Cambridge Business English Certificate (BEC)  Xelat Agirman (Kadeco)
Sarah Bremer (Kadeco)
Katherine Höpker (KKC Cases)
Julia Merrigan (Magix)
Florian Schulte (Kadeco)
Tobias Töpper (Green-Stores)
Industriekaufleute,
Kaufleute für Büromanagement,
Kaufleute im Groß-
und Außenhandel
Europass Berufsbildung (Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Exeter-Austauschprogramms) Viktoria Bajew (Jet)
Cara Lena Dirker (Wortmann)
Jan Ehrich (Gauselmann)
Tobian Fast (Mittwald)
Theresa Möller (Jet)
Elisa Ruggiero (Daniel Gruppe)
Paul-Frederic S. (Nolte Küchen)
Vanessa Volk (Magix)
Annika Wehmer (Wittekindshof)
Alina Wolff (Stiegelmeyer)
Industriekaufleute,
IT-Berufe,
Kaufleute für Büromanagement,
Kaufleute im Groß-
und Außenhandel

 

 

Drucken