Studierende der Fachschule für Sozialpädagogik gestalten Vorlesetag in Kindertagesstätten

Am 17. November 2017 war es wieder soweit: Bereits zum 14. Mal riefen DIE ZEIT, die Stiftung Lesen und die Deutsche Bahn Stiftung ganz Deutschland zur Teilnahme am bundesweiten Vorlesetag auf.

Zum ersten Mal nahmen Studierende der Klassen FSP20A und FSP20B der Fachschule für Sozialpädagogik in Espelkamp des Berufkollegs Lübbecke an diesem größten Vorlesefest teil, um ein Zeichen für die Bedeutung des Vorlesens zu setzen. Denn für das Lesen und Vorlesen brauchen Kinder Vorbilder, die ihnen Lesefreude vermitteln, damit sie später mit Begeisterung selbst zu Büchern oder Zeitungen greifen.

Die Studierenden befinden sich im ersten Jahr ihrer schulischen Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin und hatten am Vorlesetag Gelegenheit, ihr bisheriges Wissen im Bereich Sprachförderung umzusetzen und ihre Lesekompetenzen unter Beweis zu stellen.

Freuen konnten sich die Kinder der evangelischen Kindertagesstätte Schwedenkindergarten in der Kantstraße, der DRK-Kindertagesstätte „Sterntaler“ in der Stettiner Straße, des AWO-Kindergartens in der Rahdener Straße sowie alle Klassen der Mittwaldgrundschule in der Isenstedter Straße aus Espelkamp, denn zu ihnen kamen die angehenden Erzieherinnen mit vielen guten Geschichten im Gepäck. Sie hatten diesen Tag selbst organisiert, Kontakt zu den Einrichtungen aufgenommen und mit viel Engagement interessante Bücher ausgewählt.

Die Studierenden freuten sich über die Möglichkeit, über die regulären Praktika hinaus Kontakt zu Kindern aufzunehmen. Wie die Fachlehrerin und Bereichsleitung Susanne Walter sagte, könne dieser Tag als Chance angesehen werden, um sich in der Praxis zu professionalisieren, eigene Kompetenzen zu erweitern – und dabei Spaß zu haben.

Gerade weil das Lesen von Büchern in unserer digitalen Gesellschaft weniger wird, ist es so wichtig, für Kinder ein Lesevorbild zu sein und sie für das Lesen zu begeistern. Lesen fördert nicht nur die Kreativität und die Konzentration der Kinder, sondern trägt zur Sprachbildung insgesamt bei und ermöglicht es schon den Kleinen, sich in andere hineinzuversetzen.

Den Kindern jedenfalls hat es viel Freude gemacht. Sie haben neugierig und mit viel Begeisterung zugehört. Und auch die Studierenden konnten viele interessante Eindrücke mitnehmen. Mal sehen, vielleicht könnte daraus ja eine schöne Tradition werden, denn das nächste Lesefest kommt bestimmt!


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